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06/2012 Stadtspiegel Bottrop:

Interview mit Sänger Philipp Bernhard von der Band „For these moments“
 
Die Metalcore Band „For these moments“ bereitet sich auf die Aufnahmen ihres ersten Albums vor. (Foto: Tom Brückner)
Lange Tage im Probenraum und der Ansporn, anders zu sein. Für die Jungs von „For these moments“ ist es die nächste große Herausforderung. Im Stadtspiegel-Interview spricht Sänger und Frontman Philipp Bernhard über Kreativität, Hintergründe und bisherige Erfolge.

Schon der Name der Bottroper Band spricht für sich. Denn er sagt aus, wofür sie stehen: Sie wollen die Momente genießen, auf der Bühne umringt von Fans und im kleinen Kreis im Probenraum. Sie leben für die Musik.

Stadtspiegel: Woher kennt ihr euch und wie ist die Band entstanden?
Philipp Bernhard: Wir kennen uns durch die Schule und durch den gemeinsamen Freundeskreis und haben uns durch gemeinsames Musikinteresse zusammengeschlossen. Wir sind sehr froh, dass wir uns in der Form zusammengefunden haben.

Was unterscheidet euch von anderen Metalcore Bands?
Wir nehmen modernen metalcore Sound auf rupfen ihn auseinander, versehen ihn mit unserer eigenen Note und machen unser eigenes Ding daraus.

Wie oft probt ihr zusammen?
Wir treffen uns regelmäßig zweimal die Woche in unserem Probenraum um an unseren Songs und unserem Sound zu arbeiten. Da wir aber alle gut miteinander befreundet sind, kommen auch bei privaten Treffen Ideen auf.

Wie entstehen eure Songs?
Meistens ensteht die Grundidee indem unser Gitarrist Jan ein paar Riffs spielt. Darauf baut sich alles auf, sodass wir erst den musikalischen Teil zusammen fertigstellen und ich mich dann an den Text setze.

Gibt es eine Zielgruppe die ihr besonders ansprechen wollt?
Nein. Wir machen Musik für alle, die sich mit unseren Texten identifizieren können und Spaß an dem etwas anderen Metalcore haben.

Die Ideen zu euren Texten bekommt ihr aus alltäglichen Situationen.
Genau. Den meisten Einfluss auf unsere Musik hat unser Umfeld. Sachen die wir erlebt haben verarbeiten wir teilweise in den Songs und da spielt natürlich der persönliche Hintergrund eine Rolle.

So auch in eurem Video zu „Fractures“, in dem du deine Freundin inflagranti erwischt?
Ja, auch da. Es ist zum Glück noch keinem von uns so krass passiert, aber im Grunde genommen beruht das auch auf persönlichen Erfahrungen.

Was war euer bisher größter Erfolg?
Definitiv die Fertigstellung unserer Ep „Five Winters“, die wir im März diesen Jahres veröffentlicht haben. Und pünktlich zu unserem Release haben wir in der Sputnikhalle in Münster zusammen mit „As blood runs black“ vor circa 600 Leuten performt. Wir sind immer daran interessiert viele Shows zu spielen, und unser größter Traum wäre es vor einer großen Menschenmasse, wie beispielsweise bei Rock am Ring, aufzutreten.

Und ihr singt nicht auf deutsch.
Nein, unser Gesang bleibt ausschließlich auf englisch. Nicht dass wir unsere Sprache nicht mögen, aber auf englisch erreicht man einfach eine breitere Masse an Leute und auch Metalcoreliebhaber aus dem Ausland. Wir wollen ja auch international spielen.

Wie würdest du die verschiedenen Persönlichkeiten innerhalb der Band charakterisieren?
Ach je, das ist schwer. Ich würde sagen unser Schlagzeuger, Sebastian Schürger, ist so unser Pausenclown und Gitarrist Jan Euler ist der Bandpapa. Unser Bassist, Hannes Jandewerth, ist der Kreativkopf und Michel Kolomak, zweiter Gitarrist und Sänger, ist der Gefühlvolle von uns. Mich selber würde ich als sehr fordernd bezeichnen.

Welche Momente schweißen euch am meisten zusammen?
Die verrückteste Zeit ist die Fahrten zu den Auftritten und die Wartephasen kurz davor. Da sind wir meistens alle übermütig und drehen ein bisschen ab. Dann trinken wir noch ein Bier zusammen, außer Sebastian, der darf nicht, und lockern uns auf. Aber die Nervösität vor den Gigs ist schnell verflogen.

Was wollt ihr in Zukunft erreichen?
Die Band ist aus Spaß entstanden, und den wollen wir beibehalten. Außerdem arbeiten wir gerade an unserem ersten Album und versuchen so viel wie möglichen zu touren. Vielleicht klappt es ja auch mit einem Plattenvertrag.

(Text und Interview: Ivonne Reininghaus)



06/2012 Soundmagazin.de:

For These Moments - Five Winters

Mit Five Winters von For These Moments aus Bottrop/Dorsten liegt eine EP von 5 Songs vor und das Teil knallt gewaltig! Breakdowns, Gangshouts, Clean-Gesang und alles was Metalcore ausmacht ist hier vertreten, ob man das für gut befinden mag oder nicht. Dennoch wurde hier saubere Arbeit geleistet. Mit einigen verspielten Riffs, bösem Screaming und mitreißenden Refrains wissen die Herren von For These Moments ganz genau wie man den Hörer glücklich macht. Während die Platte im Player rotiert kommen einem auch gelegentlich Vergleiche mit Texas In July, August Burns Red o.ä. in den Kopf, aber wie schon erwähnt: Hier wird das Metalcore-Rad nicht neu erfunden, sondern einfach solide geballert! Um die durchgehend drückende Scheibe etwas aufzulockern wurde mit "Inspirations" ein sehr schönes Instrumental aufgenommen und zum Song "Fractures" wurde auch ein echt geiles Video gedreht!

4/5 Punkte

© Autor: Denny


 26/05/2012 Stageload.de:


For These Moments – Five Winters
For These Moments sind fünf Jungs aus dem Ruhrpott. Vor der Gründung 2011 konnten alle Mitglieder bereits in anderen Bands Bühnenerfahrung sammeln und auch die Liste an internationalen Größen, mit denen bisher zusammengespielt wurde, kann sich sehen lassen: War From A Harlots Mouth, As Blood Runs Black, Bermuda, Thy Art Is Murder und Texas In July. Five Winters heißt die erste EP der noch jungen Band und sie ist gespickt mit fünf Songs, die ganz klar in Richtung Progressive Metalcore gehen.
Erst mal vorweg: Die EP ist wirklich klasse produziert. Man merkt direkt, dass viel Herzblut in die ganze Angelegenheit gesteckt wurde. Die Songs auf Five Winters sind eine wilde Mixtur aus Melodie, derben Metalcoreriffs und einem stark aufspielenden Schlagzeug. Dabei legen die Jungs ein irres Tempo vor. Shouter und Sänger machen einen hörenswerten Job. Sowieso ist eine große Stärke der EP, dass alles wie aus einem Guss wirkt. Hier greift jedes Rad in das andere, wie in einem Schweizer Uhrwerk. Vor allem die erste Videoauskopplung, “Fractures”, ist ein richtiges Brett und stellt die anderen Songs nochmal in den Schatten.
For These Moments legen Ihren Fokus sehr stark auf Klotzen statt Kleckern. Hier wird noch mal alles Gute, was der Metalcore je hervorgebracht hat, auf allerhöchstem Niveau zelebriert. Fünf Songs, die keine wirklichen Schwächen haben. Dazu ein Zugpferd, was noch mal alles in den Schatten stellt. Besser ist momentan kaum möglich.


06/06/2011 WAZ Bottrop:

Aus Spaß wurder Ernst

Bottrop. Weniger Konzerte und fehlendes Engagement - die Bottroper Musikszene wirkt mittlerweile ein wenig eingeschlafen. Doch die fünf Jungs von „For these Moments“ haben vor, das zu ändern.
Die Band besteht aus den beiden Gitarristen Jan Euler (19) und Michell Kolomak (20), dem 19-jährigen Schlagzeuger Sebastian Schürger sowie dem Bassisten Hannes Jandewerth und dem Sänger Philipp Bernhard, beide 20. Gemischt aus Dorsten, Gladbeck und Bottrop, wollen die Fünf mit modernem Metalcore die hiesige Musikszene mal wieder ordentlich durchrütteln. „Die Idee kam uns im August 2010 zu dritt“, erzählt Philipp. „Wir wollten mal wieder Musik machen, also war es am Anfang eher eine Spaßaktion!“ Doch aus dem Spaß wurde schon bald ein ernstes Projekt.
Nach einer ersten Findungsphase mit anderer Bandkonstellation kam im Februar diesen Jahres dann der neue Gitarrist Michell mit ins Boot. „Es hat von Anfang an gepasst“, erklärt Jan. „Seitdem Michell dabei ist, entwickeln wir uns stetig weiter und arbeiten fleißig an unseren neuen Songs.“ Auch erste Konzerte vor rund 300 Leuten legten die Latte für die Jungs von Anfang an ziemlich hoch. „Live-Spielen ist das Tollste und Wichtigste für uns“, betont Sebastian. „Durch die Auftritte verkörpern wir unsere Musik und sind jedes Mal mit vollem Einsatz dabei!“ Philipp ist für die Texte bei „For these Moments“ zuständig. „Es geht meist um Zwischenmenschliches. Ich verarbeite viel in den Texten, was sie authentisch und echt macht. Das liegt uns wirklich am Herzen“, sagt er.
Den Grundriss für die Musik legen Michell und Jan fest, am Feinschliff wird dann mit allen Bandmitgliedern gearbeitet. „Es ist schon eine Art Konzeptmusik“, erklärt Jan. „Es zieht sich ein roter Faden durch unsere Musik, da wir eine Geschichte erzählen wollen!“ Momentan arbeiten die Jungs an ihrer ersten EP, die Mitte Juni in einem professionellen Studio aufgenommen wird. „Drei der Songs sind schon fertig“, erzählen die Jungs stolz. „Wir verwenden viel Bildsprache und wollen, dass sich die Leute in unsere Musik reindenken und sich wiederfinden, aber dennoch ihren eigenen Interpretationsspielraum haben können!“
Die Band legt zwar Wert auf ihr Publikum, würde sich aber nie verbiegen lassen. „Wir wollen uns auf jeden Fall treu bleiben und würden uns nie jemandem anpassen oder unsere Musik verändern.“
Es sind eindeutig Vollblutmusiker, das merkt man ihnen an. „Wir sind kleine Perfektionisten“, lacht Philipp. „Wir sind erst zufrieden wenn jeder begeistert von einem Song ist und es genau passt!“ Auch das Bandklima ist super. „Wir streiten uns nie“, betont Michell. „Wir verfolgen alle ein Ziel und ziehen an einem Strang.“ Die Fünf sind eine Einheit und auch bei den wöchentlichen Proben wird viel gescherzt, aber auch ernst gearbeitet. „Bei uns passt ein Glied ins andere“, schmunzelt Jan. „Wir gehen auch privat oft weg und sind gute Freunde. Wir haben uns gesucht und gefunden!“
Neben der EP planen die Fünf auch Merchandise wie T-Shirts. Noch sind sie eine „Self-made-Band“, wollen die fertige CD aber auch an Agenturen und Labels schicken. „Natürlich träumen wir von einem Plattenvertrag“, grinsen sie. „Aber das liegt noch in weiter Ferne. Erst einmal wollen wir die Leute dazu bringen, wieder auf Konzerte zu gehen und sich für unsere Musik zu begeistern!“



01/06/2011 Stadtspiegel Gladbeck:

Cool und kompromisslos - Gladbecker Band "FOR THESE MOMENTS" produziert eigene CD

Sie bezeichnen ihre Musik als kompromisslos und technisch hochwertig - die Jungs der gladbecker Band "FOR THESE MOMENTS". Im Hardcore/Metalcore-Bereich angesiedelt, wollen die fünf jungen Männer, die seit November 2010 zusammen spielen, ihre Karriere nun ankurbeln. Kein leichtes Unterfangen, das weiß auch Gitarrist Jan Euler.

Die Bandmitglieder Philipp Bernhard, Jan Euler, Michell Kollomak, Hannes Jandewerth und Sebastian Schürger sind zwischen 19 und 20 Jahre alt, einige machen gerade am Heisenberg und Riesener-Gymnasium ihr Abitur. "Wir würden natürlich langfristig gerne von unserer Musik leben. Unser nächstes Ziel ist, dass wir uns als Metalcoreband weiterentwickeln, immer besser werden und dadurch auch ein größeres Publikum gewinnen", so Euler.

Ein Schritt in diese Richtung ist die Aufnahme einer CD mit sechs Songs, die im Herbst auf den Markt kommen wird. Zurzeit kann man die Songs von "FOR THESE MOMENTS" im Internet auf Facebook und Myspace hören. Auch wenn die Musik im Fokus steht, muss sich die Band selbst um die Organisation von Auftritten bei Festivals oder einigen Konzerten kümmern.

"Einen Manager haben wir leider - noch - nicht", grinst Drummer Sebastian Schürger, der es auch wichtig findet, sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Danach sieht es zurzeit glücklicherweise auch nicht aus - ab August werden die Musiker auch wieder live auf der Bühne stehen, es sind Konzerte im "Matrix" in Bochum und in Oberhausen angesagt.

in Gladbeck würden sie natürlich auch gerne öfter spielen, wie zuletzt zusammen mit, "Die For Your Honor" Anfang Mai im Maxus. "Wir definieren uns über unsere Konzerte", unterstreicht Schürger. "Und bieten eine gute Show, bei der wir auch mit dem Publikum interagieren."

"Man sollte uns live gesehen haben", stimmt Euler zu. "Wenn die Leute am Schluss unseres Konzertes sagen, wir hatten einen coolen Abend, dann haben wir unser Ziel erreicht".